6 Finanztipps für junge Startups

Als junges Startup wird man ständig mit Hunderten von Problemen und Herausforderungen konfrontiert. Umso wichtiger ist es, dass man für gewisse Dinge Lösungen findet, die einfach sind und, einmal definiert, reibungslos ablaufen können. Die Finanzen sollten dabei einer dieser Bereiche sein.

Das eigentliche Produkt zu entwickeln und zu perfektionieren, sollte die Kernaufgabe eines Startups sein. Finanzen, Marketing, Verkauf und Technik hingegen, sollten so weit wie möglich davon entfernt sein. Sprich, diese Bereiche müssen einmal definiert werden und müssen dann von allein laufen. Denn, Gründer die sich ständig um solche Dinge kümmern müssen, werden das eigentliche Ziel nie erreichen.

Outsourcing der Finanzen

Definitiv eine sehr attraktive Möglichkeit ist das Outsourcing der Finanzen an einen Buchhalter und Steuerberater. Jedoch hat natürlich längst nicht jedes Startup auch die finanziellen Möglichkeiten für einen solchen Schritt. Daher bleibt oft nur der Weg über eine interne Lösung.

1. Businessplan

Natürlich sollte der Businessplan immer am Anfang stehen und daher bereits entwickelt worden sein. Nicht selten handelt es sich beim Bereich Finanzen aber um Schätzungen aus der Zeit vor der Gründung. Hier muss also angepasst werden, wenn die ersten Zahlen aus dem Alltag vorhanden sind.

2. Budget

Ein detailliertes Budget muss erstellt werden, wo komplett alle Ausgaben und Einnahmen festgehalten werden, damit für die Zukunft effektiv geplant werden kann. Das Budget entscheidet auch darüber, welche Investitionen gemacht werden können.

3. Prozesse für Buchhaltung

Für die Buchhaltung des Startups müssen klare Prozesse definiert werden. Hier gibt es natürlich bekannte Systeme, die übernommen werden können, was für ein junges Startup auf jeden Fall empfehlenswert ist.

4. Konten einrichten

Ein einziges Konto ist oft für ein Startup nicht ausreichend und man sollte daher am besten mit seiner Bank über das Einrichten von weiteren Konten sprechen.

5. Lohnstruktur definieren

Eine klare Lohnstruktur (ob öffentlich oder intern) ist sinnvoll, da es eine langfristige Planung der Gehälter ermöglicht und bei Expansion hilft. Siehe zum Beispiel die Lohnstruktur bei Buffer.

6. Mahnwesen definieren

Was passiert, sollten Kunden nicht bezahlen, sollte bereits festgelegt werden, bevor der Fall eintrift.

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