6 Finanztipps für junge Startups

Als junges Startup wird man ständig mit Hunderten von Problemen und Herausforderungen konfrontiert. Umso wichtiger ist es, dass man für gewisse Dinge Lösungen findet, die einfach sind und, einmal definiert, reibungslos ablaufen können. Die Finanzen sollten dabei einer dieser Bereiche sein.

Das eigentliche Produkt zu entwickeln und zu perfektionieren, sollte die Kernaufgabe eines Startups sein. Finanzen, Marketing, Verkauf und Technik hingegen sollten so weit wie möglich davon entfernt sein. Sprich, diese Bereiche müssen einmal definiert werden und müssen dann von allein laufen. Denn Gründer, die sich ständig um solche Dinge kümmern müssen, werden das eigentliche Ziel nie erreichen.

Outsourcing der Finanzen

Definitiv eine sehr attraktive Möglichkeit ist das Outsourcing der Finanzen an einen Buchhalter und Steuerberater. Jedoch hat natürlich längst nicht jedes Startup auch die finanziellen Möglichkeiten für einen solchen Schritt. Daher bleibt oft nur der Weg über eine interne Lösung.

Businessplan

Natürlich sollte der Businessplan immer am Anfang stehen und daher bereits entwickelt worden sein. Oft handelt es sich beim Bereich Finanzen aber um Schätzungen aus der Zeit vor der Gründung. Hier muss also angepasst werden, wenn die ersten Zahlen aus dem Alltag vorhanden sind.

Budget

Ein detailliertes Budget muss erstellt werden, in dem komplett alle Ausgaben und Einnahmen festgehalten werden, damit für die Zukunft effektiv geplant werden kann. Das Budget entscheidet auch darüber, welche Investitionen gemacht werden können.

Prozesse für Buchhaltung

Für die Buchhaltung des Startups müssen klare Prozesse definiert werden. Hier gibt es natürlich bekannte Systeme, die übernommen werden können, was für ein junges Startup auf jeden Fall empfehlenswert ist.

Konten einrichten

Ein einziges Konto ist oft für ein Startup nicht ausreichend und man sollte daher am besten mit seiner Bank über das Einrichten von weiteren Konten sprechen.

Lohnstruktur definieren

Eine klare Lohnstruktur (ob öffentlich oder intern) ist sinnvoll, da sie eine langfristige Planung der Gehälter ermöglicht und bei Expansion hilft. Siehe etwa die Lohnstruktur bei Buffer.

Mahnwesen definieren

Was passieren soll, wenn Kunden nicht bezahlen, sollte vor Eintritt des Falls festgelegt werden. Das Mahnwesen ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, finanziell flüssig zu bleiben. Verkäufe bringen nur dann etwas, wenn auch Geld hereinkommt.

Mit SaaS arbeiten

SaaS oder „Software as a Service“ kann sich insbesondere für Startups lohnen. Denn die Kosten halten sich sehr in Grenzen und es muss keine IT-Mannschaft eingestellt werden. SaaS-Programme sind immer auf dem neuesten Stand, ohne dass man sich darum kümmern muss. SaaS ermöglicht auch Remote-Work ohne Probleme.

IT-Remarketing

Bei einem wachsenden Startup fallen ständig mehr Kosten für Soft- und Hardware an. Dies kann schlichtweg nicht umgangen werden. Hardware muss jedoch nicht zwingend neu beschafft werden. Oft kann für deutlich weniger Geld Top-Hardware gekauft werden. IT-Remarketer updaten veraltete Systeme und verkaufen diese zu günstigen Preisen. Siehe: Was ist IT-Remarketing?

Freelancer nutzen

Unternehmenswachstum langfristig vorauszusagen, ist nicht einfach. Die Frage, ob neue Mitarbeiter eingestellt werden können, ist daher oft nicht leicht zu beantworten. Dennoch werden aber oft zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. Hier kann über die Zusammenarbeit mit Freelancern nachgedacht werden. Viele Aufgaben lassen sich heute auslagern. Auf diese Weise sind die Kosten deutlich besser kontrollierbar und sollte das Geschäft in Zukunft etwas rückläufig sein, müssen keine Mitarbeiter entlassen werden.

Originalartikel von Mai 2016 – Update in 2020

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